Einwandfreie Wäsche? Hier sind unsere Tipps!

Glücklicherweise genügen ein paar Tipps, um Fehler zu vermeiden. Was ist, wenn wir etwas falsch machen? In einigen Fällen gibt es einfache Lösungen; bei anderen ist es, wie wir später sehen werden, schwer zu beheben. Genau aus diesem Grund schlagen wir einige Tipps vor, um Schäden an Kleidungsstücken zu vermeiden.

1. Achten Sie auf das Etikett

Es ist der grundlegende Schritt, damit beim Waschen nichts Unangenehmes passiert. Wenn Sie wissen, wie man das Etikett von Kleidung liest, können Sie verstehen, ob das Kleidungsstück in der Waschmaschine gewaschen werden kann oder unbedingt von Hand gewaschen werden muss, welche maximale Temperatur empfohlen wird, ob Bügeln vermieden werden soll oder nicht und ob Bleichen Schäden verursachen könnte es oder nicht.

2. Teile die Gegenstände auf

Aufgrund des sorgfältigen Lesens der Waschsymbole müssen alle schmutzigen Kleidungsstücke nach Typ unterteilt werden. Optimale Trennung beinhaltet:

· Unterwäsche, die aus hygienischen Gründen separat gereinigt werden muss

· Handtücher, die bei höheren Temperaturen gewaschen werden können, um Keime und schlechte Gerüche zu beseitigen

· Weiße Kleidung, beständig auch gegen höhere Temperaturen

· Kleidung in hellen und neutralen Farbtönen

· Farbig, generell bei maximal 30 ° . zu reinigen

· Dunkle Kleidung, insbesondere Schwarz, Blau und Braun, die 30 ° oder maximal 40 ° bevorzugen

· Feinschmecker, die kaltes Wasser bevorzugen oder in manchen Fällen maximal 30 °

· Tischdecken und Geschirrtücher, auch bei 60° waschbar um hartnäckige Flecken zu beseitigen

Bei Wolle ist jedoch immer Handwäsche zu empfehlen, da durch die hohen Temperaturen und das Schleudern die Gefahr des Einlaufens und Verfilzens besteht.

3. Die Vorbehandlung

Bei hartnäckiger Verschmutzung ist es notwendig, das Kleidungsstück vorzubehandeln, indem man es mit einem speziellen Produkt oder Marseiller Seife einreibt und je nach Fleckenart und Stoff leicht mit kaltem oder heißem Wasser abspült. Mit diesem kurzen Schritt können Sie alle Schmutzspuren sicher beseitigen und gleichzeitig einen weniger intensiven Waschgang und damit sparsamer in Bezug auf Wasser und Energie verwenden.

4.a Maschinenwäsche

An dieser Stelle können Sie den Waschgang starten, der am besten zu der Art der zu waschenden Wäsche passt, indem Sie Waschmittel und Weichspüler in die speziellen Fächer einfüllen. Wenn Ihre Waschmaschine darüber verfügt, nutzen Sie die praktische Easy Iron-Funktion, die Knitterfalten vermeidet und somit das Bügeln erleichtert. Ein weiterer Tipp, den Sie befolgen können, ist, Ihre Kleidung so schnell wie möglich aus der Waschmaschine zu holen. Um Kalkablagerungen zu vermeiden, können Sie einen Esslöffel Backpulver hinzufügen. Darüber hinaus ist es gut, die Trommel häufig von Fusseln und Bakterien zu reinigen, einen Vakuumzyklus durchzuführen und die Gummidichtung mit einem Tuch zu reinigen.

4.b Händewaschen

Wenn Ihr Kleid aus Wolle oder Seide besteht oder vielleicht stark ausbleicht, ist es gut, es von Hand zu waschen. Dazu tauchen Sie das Kleidungsstück einfach zusammen mit einem halben Messlöffel Waschmittel in ein Becken mit leicht warmem Wasser und lassen es etwa eine halbe Stunde einwirken. Danach einfach mehrmals ausspülen und sich mit einem Handtuch bedienen, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Wenn Flecken vorhanden sind, müssen diese wie beim Waschen in der Waschmaschine oder durch sehr sanftes Einreiben mit etwas Marseiller Seife vorbehandelt werden.

5. Verteile die Kleidung gut

Dieser Schritt ist unbedingt erforderlich, um unschöne Falten zu vermeiden. Hemden werden auf den Kleiderbügel gehängt; T-Shirts und Laken müssen angezogen werden, damit sie nicht knittern; farbige und zarte Kleidungsstücke sollten jeweils in den Schatten gestellt und waagerecht ausgebreitet werden. Die Wäscheklammern müssen also an den Nähten positioniert werden und es ist auf jeden Fall gut, ihre Verwendung einzuschränken.

Häufige Fehler und Abhilfemaßnahmen

Wir alle kennen es, auch wenn Waschfehler zum Glück oft leicht behoben werden können. Die häufigste von allen ist die unfreiwillige Färbung: Das Mischen von hellen und farbigen Kleidungsstücken führt oft zu ergrauenden Weißtönen und zum Verblassen von hellen Farbtönen. In beiden Fällen helfen Ihnen Backpulver und sorgfältiges Händewaschen. Backpulver ist eigentlich auch bei gefilzten Pullovern der beste Verbündete, für die man oft glaubt, keine Lösung zu finden. Lassen Sie das Kleidungsstück einfach ein paar Stunden in kaltem Wasser und Bikarbonat einweichen; Alternativ können Wasser und Milch zu gleichen Teilen verwendet werden, wodurch die Fasern bereits nach einer Stunde aufgeweicht werden.